Po stopách Oskara Schindlera aneb „Sních v Svitavy“

| Autor: ČRDM - Malte Range | Rubrika: mezinárodní | Zdroj: -mkr-, Vydáno dne: 12. 4. 2013 |

Malte Range, náš německý dobrovolník v ČRDM, se na soustředění dobrovolníků EVS v Rožmberku zkamarádil s mnohými z nich.

Malte a Eli - dva zahraniční dobrovolníci Evropské dobrovolné služby, tentokrát ve Svitavách

A tak si prožití Velikonoc naplánoval ve Svitavách (rodném městě Oskara Schindlera, známého ze zfilmovaného příběhu Schindlerův seznam). Tam se setkal s dobrovolnicí Kelou a Eli z Finska a několika dalšími přáteli. Z předjarního počasí byli všichni zaskočeni přívaly sněhu...
Výletu předcházela návštěva Malteho otce a sestry v Praze. Přišli za ním i do práce, takže se s nimi mohli seznámit také kolegové v kanceláři ČRDM. Pak vzal Malte návštěvu do restaurace, kam občas chodívá z práce na oběd.

Dál už dáme slovo Maltemu, tentokrát si můžete pocvičit jeho rodnou němčinu:

Auf den Spuren von Oskar Schindler

Am Osterwochenende war ich Eli und Kela in Svitavy (deutsch: Zwittau) besuchen. Das ist übrigens die Geburtsstadt von Oskar Schindler.
Aber bevor ich mich am Samstagmorgen auf den Weg gemacht habe, noch ein paar Worte zum Freitag. Denn das war der Tag, an dem Amelie und Papa, die mich in der Woche besucht haben, wieder zurück nach Stuttgart fuhren.

Also noch einmal zusammen im Potrefená Husa speisen, unserem Stammlokal, in dem wir während der Arbeit immer zu Mittag essen – na ja nicht ganz, einmal die Woche gehen wir in das beste vegetarische Indische Restaurant, das ich kenne, aber mehr dazu wann anders. Dann war es soweit, nach einem Plausch mit Ales, meinem Chef, gingen sie auch schon, aber ich bin ja am 19. April schon wieder in Stuttgart, u.a. wegen meinem Bewerbungsgespräch. Am nächsten Morgen bin ich nach einer kurzen ca. 2-stündigen Zugfahrt war ich auch schon im sonnigen Svitavy angekommen. Endlich hatte auch das Wetter einen Hauch von Frühling. Eli hat mich dann am Bahnhof abgeholt und Daniel, ein guter Freund, brachte uns mit dem Auto zu Elis Zimmerwohnung. Recht gemütlich aber Dusche und Toilette in einer einzigen Nische, sodass das Klo beim Duschen immer nass wurde.

Wir sind aber gleich wieder los zu Kela, die etwa auf der anderen Seite von Svitavy wohnt, was aber trotzdem nur ca. 20 Minuten zu Fuß bedeutete. So konnte ich schonmal eines der Wahrzeichen Svitavys kenenlernen: den „Friedensplatz“ im Stadtkern.

Als wir bei Kela ankamen, einer WG im 6. Stock mit schönem Ausblick, konnte man schon riechen, was sie gutes für uns kochte. Natürlich spanische Paella, allerdings war sie nicht gelb wie sie sein sollte, da sie kein gutes Safran finden konnte.
Zusammen mit Nikki aus Brno und Anicka, eine ehemalige Freiwillige aus Frankreich, die jetzt in Prag arbeitet (Anicka ist nur ihr tschechischer Spitzname) verbrachten wir den Nachmittag mit viel Essen, Musik und Wein, bevor wir abends zu Daniel zu Hause besuchen sind.

Daniels Familie ist wahrscheinlich eine der nettesten, die ich bis jetzt kennengelernt habe. Dort leben seinen Eltern, 5 Geschwister, die alle adoptiert sind, der Freundin seine Bruders und deren Baby und natürlich noch 2 Hunde zusammen und man hat sich sofort wie zu Hause gefühlt so nett und einladend wie sie waren. Wir haben Spiele gespielt und es gab viele Snacks.

Später am Abend sind wir noch zu einem kleinen Konzert in Svitavy gegangen. Eine gute Gelegenheit, um die Jugendkultur und die Leute ein wenig kennenzulernen.
Danach haben wir die anderen, da nicht alle zum Konzert sind, in einem Pub getroffen. Mit ein paar Bier und Gitarrengesang haben wir den Abend ausklingen lassen. Doch, nicht ganz. Als bei Kela angekommen waren, entschieden wir uns spontan für eine Nacht-Kochsession.
Mit dieser Stärkung schliefen wir dann gut ein, bevor am nächsten Tag eine böse Überraschung auf uns wartete.

Sníh ve Svitavách, Velikonoce 2013 Schnee. Es hatte tatsächlich in der Nacht angefangen, wieder zu schneien. Aber wie. Als wir morgens aus dem Fenster schauten, glich es einem Schneesturm. Und das an Ostern. Aber wir hatten ja unsere gute Stimmung, Musik und natürlich Essen.

Nach einem gemütlichen Tag drinnen, zwangen wir uns schließlich nach draußen, da ich schließlich meinen Zug abends bekommen musste. Daniel war wieder so freundlich, uns mit dem Auto abzuholen. Eli und Kela, die selbst noch mit dem Zug zu einer Freundin fuhr, begleiteten mich. Am Bahnhof habe ich witzigerweise noch die Barkeeperin vom letzten Abend getroffen, die auch noch ein Foto von uns machte.
Auf dem Weg nach Prag lag nicht so viel Schnee und in Prag schneite es glücklicherweise überhaupt nicht mehr. Dennoch war der Himmel von dunklen Wolken bedeckt.

Jedenfalls war es ein schönes Wochenende und ich werde definitiv öfters dort vorbeischauen. Aber dann bei hoffentlich besserem Wetter.

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